Bioethanoldestillation

Die Worte der Bundeskanzlerin hallen uns heute noch in den Ohren: Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energie auf 20% des Gesamtbedarfs fossiler Energieträger steigen.

Bioethanol wird hierbei eine zentrale Rolle spielen, weshalb wir stolz darauf sind, unseren Kunden im Einklang mit den technologischen und politischen Entwicklungen energiesparende und kundenspezifisch angepasste, schlüsselfertige Bioethanolanlagen anbieten zu können.

 

Verfahren

Getreidekörner werden nass vermahlen, mit Wasser und Amylase-Enzymen vermengt und zur Verzuckerung der Stärke erhitzt. Der sogenannten Maische wird Hefe zur alkoholischen Vergärung des Zuckers zugesetzt. Danach wird Ethanol wird von der vergorenen Maische mittels Destillation getrennt. Das Ethanol-Wasser Gemisch wird dann durch Dehydrierung weiter zu entwässertem Ethanol  verarbeitet.

Rohstoffe & Produkte

Als Ausgangsstoffe dienen stärkereiche Getreidepflanzen wie Weizen, Tritikale, Roggen oder Mais, vorzugsweise mit hohem Stärkegehalt kombiniert mit niedrigem Proteinanteil für hohe Ausbeute.

Als Nebenprodukt neben hochwertigem Bioethanol entsteht die Schlempe, welche aus dem Sumpf der Destillationskolonne abgeführt, und  anschließend zu hochwertigem Viehfutter in frischer oder getrockneter, beständiger Form (DDGS), weiterverarbeitet werden kann.

Ebenso ist es möglich, die Schlempe als Substrat für Biogasanlagen zu verwenden.

Komponenten

 

Notwendige Komponenten zur Bioethanolproduktion beginnen mit einer ausreichenden Lagerkapazität in Form eines Getreidesilos.

 

Vorinstallierte Förder- und Dosierschnecken erleichtern die Zuführung des Getreides zum Produktionsprozess ungemein. Die Nassvermahlung des mit Enzymen versetzten Korns kann dann beispielsweise mit einer Hammermühle erfolgen.

 

Nach Zusatz von Hefe wird die Maische dann in Gärtanks gelagert und mittels Doppelrohrwärmetauschern kontinuierlich warm gehalten, bevor sie in die Destillations- bzw. Rektifikationskolonne gegeben wird.

 

Die abschließende Dehydration des Feinsprits erfolgt mittels einer Absolutierungsanlage, bevor das Endprodukt in der Spritvorlage gemessen, getestet und bewertet wird.

 

Hinzu kommen Spritlagertanks, Kühlturmsysteme für Prozesswasser, und eine eventuelle Dekantierung zur Weiterverarbeitung der Schlempe.

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